Subject: <2004-12-06> Wichtige Begriffe in de.admin.news.*

Archive-name: de-admin/dan-glossar
Posting-frequency: weekly
Last-modified: 2004-12-06
URL: http://www.tmt.de/~gramlich/dan-glossar.html
URL: http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/dan-glossar


                 Wichtige Begriffe in de.admin.news.*
                 ====================================

Dieses kleine Wörterbuch soll Dir helfen, die Diskussionskultur und
die Inhalte der Gruppen de.admin.news.[announce|groups|misc|regeln] zu
verstehen, damit Du auch ohne jahrelanges Mitlesen in diesen Gruppen
mitwirken kannst. Es ist als einführendes Nachschlagewerk gedacht,
liefert aber viele Verweise zu weiterführenden Texten. Jeder solche
Verweis ist entweder

   * eine URL

oder

   * die Message-ID eines Artikels im Usenet, nach welchem Du zum
     Beispiel mittels http://groups.google.de/advanced_group_search
     suchen kannst.

Dieses Nachschlagewerk setzt viele elementare Begriffe des Usenets
bereits als bekannt voraus. Wenn Du im Usenet insgesamt noch unerfahren
bist, solltest Du daher Unbekanntes zuerst in einem einführenden Text
wie http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/glossar nachschlagen.

Wenn Dir beim Lesen von de.admin.news.* weitere schwierige Begriffe
auffallen, die hier nicht erklärt sind, oder wenn Du andere hilfreiche
Verweise auf weiterführende Texte kennst, so schreib mir bitte, damit
ich dieses Nachschlagewerk vervollständigen kann.

Querverweise habe ich mit /Schrägstrichen/ gekennzeichnet. Mit Pl. gebe
ich an, wie die Mehrzahl eines Wortes üblicherweise gebildet wird.

***

Abstimmungsaufruf
   /CfV/.

advocacy-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, in der Vor- und Nachteile konkurrierender
   Ideen oder Produkte diskutiert werden. Eine advocacy-Gruppe ist
   üblicherweise /unmoderiert/ und endet auf die /Komponente/ advocacy.

.ALL
   bezeichnet alle Gruppen einer /Hierarchie/. Zum Beispiel ist de.ALL
   eine andere Schreibweise für /de.*/.

alt.*
   ist eine internationale /Hierarchie/, in der /newgroups/ nach recht
   lockeren Regeln verschickt werden dürfen. Sie ist demzufolge
   unübersichtlich und wird in /dan*/ gern als abschreckendes Beispiel
   genannt, wenn jemand die hiesigen /Einrichtungsregeln/ als zu streng
   kritisiert.

announce-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, welche die Ankündigungen einer thematischen
   /Unterhierarchie/ bündelt. Eine announce-Gruppe ist üblicherweise
   /moderiert/ und endet auf die /Komponente/ announce.

anonym
   kann man nach außen hin in einem /CfV/ abstimmen, wenn man dem
   /Wahlleiter/ überzeugende Gründe hierfür nennt. In diesem Fall
   erscheint weder der /Realname/ noch die E-Mailadresse im /Result/.

approven (engl. "to approve")
   heißt, einen zur Veröffentlichung in einer /moderierten/ Gruppe
   eingereichten Artikel zuzulassen. Dies ist Aufgabe der jeweiligen
   /Moderation/, welche einen Approved:-Header setzt und dann den
   Artikel ins Usenet einspeist.

   Da ein Approved:-Header auch von jeder anderen Person gesetzt werden
   kann, signieren manche /Moderationen/ jeden approveten Artikel mit
   /PGP/. Dadurch kann man nicht von der /Moderation/ approvete Artikel
   schnell erkennen und automatisiert /canceln/.

Aprilscherz
   ist ein schalkhafter /RfD/, der traditionsgemäß am 1. April in
   /dana/ veröffentlicht wird und die Ernsthaftigkeit von /dan*/ auf
   die Schippe nimmt. /Proponenten/ für gute Aprilscherze sind immer
   willkommen.

Attribute
   einer Gruppe sind /Gruppenname/, /Kurzbeschreibung/, /Charta/ und
   /Status/. Bei /moderierten/ Gruppen kommen die Mitglieder der
   /Moderation/ hinzu.

auf Verdacht
   werden in /de.*/ keine Gruppen eingerichtet. Für jede neue Gruppe
   muß stets der tatsächliche /Bedarf/ nachgewiesen werden. Das liegt
   daran, daß leerstehende Gruppen einerseits die /Übersichtlichkeit/
   der /Hierarchie/ stören und andererseits ihre /Löschung/
   problematisch ist. Näheres ist in den /Mißverständnissen/ erläutert.

Bedarf
   ist die wichtigste Voraussetzung für eine Entscheidung in /de.*/.
   In /daa/ zeigt man den tatsächlichen Bedarf meist durch einen
   /Trafficnachweis/. In /dan*/ dient außerdem die /Mindeststimmenzahl/
   zur Überprüfung des Bedarfs.

Big8 (die)
   nennt man die großen acht englischsprachigen internationalen
   /Hierarchien/ comp.*, humanities.*, misc.*, news.*, rec.*, sci.*,
   soc.* und talk.*. Sie sind gut gepflegt und dienten in ihrer
   Gliederung teilweise als Vorbild für /de.!alt/. Mittlerweile hat
   /de.*/ jedoch eine eigene, hiervon unabhängige Gliederung, so daß
   ein Verweis auf Parallelen in den Big8 meist ein /Mißverständnis/
   ist.

Buzzword-Traffic
   ist /Traffic/, der erst durch die /Einrichtung/ einer Gruppe
   entsteht, da der /Gruppenname/ oder die /Kurzbeschreibung/ ein
   Buzzword enthält - also ein Wort, nach dem viele Leute suchen. Das
   Vertrauen auf Buzzword-Traffic kann mitunter den /Trafficnachweis/
   ersetzen.

canceln (engl. "to cancel")
   heißt, das Löschen eines Artikels im Usenet veranlassen. Bei eigenen
   Artikeln ist dies stets erlaubt, zum Beispiel um einen Fehler zu
   korrigieren. Bei Artikeln anderer Leute wird innerhalb von /de.*/
   jedoch dringend empfohlen, die Richtlinien zum Fremdcancel in
   http://filmateleven.de/cms/?Usenet:Fremdcancel-FAQ zu beachten.

CfV (= Call for Votes; der, Pl. CfVs)
   ist ein Aufruf an die /Netzöffentlichkeit/, über eine Sachfrage zu
   entscheiden, die zuvor in /dan*/ diskutiert worden ist. Ein CfV wird
   in /dana/ und allen betroffenen Gruppen veröffentlicht. Er sollte
   frühestens zwei Wochen nach dem letzten einschlägigen /RfD/
   erscheinen und mit diesem inhaltlich übereinstimmen. Nähere
   Einzelheiten stehen in den /Einrichtungsregeln/ und im
   Beispiel-CfV des /dana-Manuals/.

"[x] CfV now!"
   ist eine knappe Aufforderung an den /Proponenten/, die /Diskussion/
   für beendet zu erklären und den /CfV/ einzureichen. Der Grund
   hierfür kann entweder sein, daß man mit dem /Proponenten/ inhaltlich
   völlig übereinstimmt oder mit ihm derart unterschiedlicher Meinung
   ist, daß aus einer weiteren /Diskussion/ keine neuen Erkenntnisse zu
   erwarten sind.

Charta (die, Pl. Chartas)
   ist eine möglichst allgemeinverständliche Beschreibung, welche
   Themen in einer Gruppe behandelt werden und welche nicht. Listen
   aller Chartas von /de.!alt/ und /de.alt/ findest Du in
   http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/de-newsgruppen bzw.
   http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/de-alt-newsgruppen .

   Es lohnt sich, Chartas sorgfältig und sprachlich sauber zu
   verfassen, damit jeder Leser möglichst eindeutig entscheiden kann,
   was in der betreffenden Gruppe on topic ist.

checkgroups (der)
   ist ein /Control/, der die /Taglines/ aller Gruppen einer
   /Hierarchie/ auflistet.

Control (der, Pl. Controls)
   ist ein Artikel im Usenet, der nicht zur menschlichen, sondern zur
   maschinellen Auswertung gedacht ist. Controls sind also Befehle an
   die Newsserver. Dazu zählen einerseits Veränderungen an der
   Gruppenstruktur (/newgroup/, /rmgroup/, /checkgroups/), zum anderen
   das Löschen von Artikeln (/Canceln/).

   In /de.!alt/ versendet die /dana-Moderation/ die strukturändernden
   Controls, signiert mit dem /dana-Key/. In /de.alt/ hingegen tun dies
   mehrere technisch erfahrene Leute auf Anfrage.

daa
   ist die Gruppe de.alt.admin. Sie verwaltet die Unterhierarchie
   /de.alt/ gemäß Anhang A der /Einrichtungsregeln/.

dai
   ist die /moderierte/ Gruppe de.admin.infos. Sie enthält für /dan*/
   relevante /Regeltexte/ und hilfreiche Erläuterungen dazu. Von allen
   /Diskutanten/ wird stillschweigend erwartet, daß sie mit den Texten
   aus dai vertraut sind.

dana
   ist die /moderierte/ Gruppe de.admin.news.announce. Von hier aus
   werden die Gruppen von /de.!alt/ und die Regeln von /de.*/
   verwaltet. Das bedeutet, daß hier alle einschlägigen /RfDs/, /CfVs/,
   /Results/ und /Einsprüche/ erscheinen.

   Wenn Du an der Pflege von /de.*/ mitwirken willst, solltest Du dana
   regelmäßig lesen. Da es sich um eine /Low-Traffic-Gruppe/ handelt,
   reicht es, sie alle paar Tage zu lesen. Wenn Du dabei auf ein Thema
   stößt, das Dich besonders interessiert, solltest Du für die Dauer
   der Diskussion die passende Gruppe in /dan*/ abonnieren, auf die der
   Followup-To:-Header zeigt.

dana-Key (der)
   heißt der /PGP/-Schlüssel der /dana-Moderation/. Er dient dazu,
   /Controls/ zu authentifizieren, welche /de.!alt/ betreffen.

dana-Manual (das)
   http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/dana-manual ist eine ausführliche
   und sehr lesenswerte Beschreibung, wie man ein /Verfahren/ in /dan*/
   erfolgreich durchführt.

dana-Moderation
   ist die /Moderation/ von /dana/. Sie kann unter der E-Mailadresse
   moderator@dana.de erreicht werden.

   Die derzeitige dana-Moderation besteht aus dem /Sprecher/, dem
   /Statusverwalter/, dem /Umsetzungsbeauftragten/ und den fünf
   /Verfahrensbetreuern/. Ihr /Moderationskonzept/ bestimmt die interne
   Arbeitsweise.

   Diese Ämter- und Aufgabenverteilung kann sich jederzeit ändern, wenn
   das /Moderationskonzept/ überarbeitet oder die dana-Moderation durch
   /Neuwahl/ abgelöst wird. Insbesondere ist es möglich, daß /dana/ von
   einer Einzelperson /moderiert/ wird. Alle früheren dana-Moderatoren
   sind in http://usenet.babylonsounds.com/moderation.html aufgelistet.

dana-Status
   heißt der wöchentlich in /dana/ erscheinende Überblick über alle
   anhängigen /Verfahren/. Er wird von der /dana-Moderation/
   veröffentlicht und gilt als Pflichtlektüre für /dang-Regulars/.

dang
   ist die Gruppe de.admin.news.groups. Hier wird die /Einrichtung/
   oder /Löschung/ von Gruppen in /de.!alt/ diskutiert sowie die
   Änderung der zuhörigen /Attribute/.

dang-Regular (der, Pl. dang-Regulars)
   nennt man jemanden, der regelmäßig in /dang/ mitliest und
   mitdiskutiert, auch wenn er vom augenblicklichen Thema nicht
   unmittelbar betroffen ist. Seine Motivation dazu ist, an der Pflege
   von /de.!alt/ aktiv teilzunehmen, damit /de.*/ eine übersichtliche
   und nützliche /Hierarchie/ wird und bleibt.

   Die dang-Regulars sind mitunter sehr verschiedene Menschen. Manche
   sind erfahrene alte Hasen, die schon seit Anbeginn von /de.*/ diese
   /Hierarchie/ mitpflegen. Andere wiederum sind erst vor wenigen
   Monaten oder Jahren hierhergelangt und haben Gefallen an der
   Verantwortung für /de.!alt/ gefunden. Nicht immer sind die
   lautstärksten dang-Regulars auch diejenigen, auf die man am meisten
   hören sollte.

danm
   ist die Gruppe de.admin.news.misc. Hier werden sonstige Themen der
   Unterhierarchie /dan*/ behandelt. Wichtig darunter sind die
   /Neuwahlen/ oder /Nachwahlen/ von /Moderationen/, insbesondere die
   der /dana-Moderation/.

danr
   ist die Gruppe de.admin.news.regeln. Hier finden Regeldiskussionen
   und /Richtlinienverfahren/ statt, ebenso die öffentliche Debatte zu
   /Einsprüchen/. Damit die /Diskussionen/ sachlich bleiben und nicht
   ins Absurde abgleiten, sollte man jegliches /Nomicen/ unterlassen.

dan*
   bezeichnet die für menschliche Leser bestimmten Gruppen der
   /Unterhierarchie/ de.admin.news.*. Das sind also /dana/, /dang/,
   /danm/ und /danr/.

dcsa
   ist die Unterhierarchie de.comm.software.*. Sie war in den Jahren
   1999/2000 Gegenstand einer umfassenden, letztlich aber gescheiterten
   /Reorganisation/. Ursache des Mißlingens war ein komplizierter
   /Wahlschein/, der nicht gegen das letztlich entstandene unliebsame
   /Result/ abgesichert war. Die Einzelheiten hierzu sind auf
   http://hamster.arcornews.de/micha/history/history.htm dokumentiert.
   Dieses /Verfahren/ gilt wegen seiner langen Dauer, des damit
   einhergegangenen Umzugs von /Traffic/ nach /hamster.*/ und des
   letztlich entstandenen /Schlamassels/ als abschreckendes Beispiel.

de.*
   ist eine internationale deutschsprachige /Hierarchie/. Ihr Themen-
   und Gruppenangebot beruht auf den Grundideen /Vollständigkeit/,
   /Themenorientierung/ und /Übersichtlichkeit/.

de.alt
   ist die /Unterhierarchie/, welche von /daa/ gemäß Anhang A der
   /Einrichtungsregeln/ verwaltet wird. Über Gruppen in de.alt wird
   also nicht durch Abstimmung, sondern durch Konsens entschieden.

de.!alt
   bezeichnet alle /Unterhierarchien/ von /de.*/, welche nicht zu
   /de.alt/ gehören. Über Gruppen in de.!alt wird mittels formeller
   /Verfahren/ und Abstimmungen in /dana/ und /dang/ entschieden.

de.answers
   ist eine /moderierte/ Gruppe, in der zahlreiche Informationstexte
   aus anderen deutschsprachigen Gruppen in regelmäßigen Abständen
   veröffentlicht werden.

de.etc.misc
   ist die Gruppe, in der alle Themen besprochen werden, zu denen es
   keine passendere Gruppe in /de.*/ gibt. Ihr Nutzwert ist
   hauptsächlich theoretischer Natur. In der Praxis eignet sich meist
   eine andere /misc-Gruppe/ besser für die Diskussion, weil dort mehr
   fachkundige Leute mitlesen.

Diskussion
   bezeichnet in /dan*/ anders als im übrigen Usenet nicht jeden
   beliebigen kontroversen Schriftwechsel, sondern meist nur die durch
   einen formellen /RfD/ oder einen informellen /Prae-RfD/ eingeleitete
   Besprechung einer Sachfrage.

   Da in /dan*/ sehr viele Leute mitlesen und mitdiskutieren, ist etwas
   Disziplin und Diskussionskultur wichtig. Insbesondere der Grundsatz
   "Teilen Sie etwas Neues mit!" aus der Netiquette verdient Beachtung.
   Weder der /Proponent/ noch sonst ein /Diskutant/ sollte sich durch
   übermäßig viele Beiträge zum Alleinunterhalter aufschwingen. Es
   bringt auch nichts, mit immergleichen Argumenten und Gegenargumenten
   im Kreis zu debattieren, sondern schadet nur der Übersichtlichkeit
   der Diskussion. Scheinbar unüberbrückbare Gegensätze werden in
   /dan*/ nicht durch Endlosdebatten, sondern per Abstimmung gelöst.

   Diskussionskultur heißt insbesondere, daß mit Veröffentlichung des
   /CfV/ die Diskussionsphase beendet ist und nicht mehr über
   verbliebene Uneinigkeiten debattiert zu werden braucht.

Diskussionsaufruf
   /RfD/.

Diskutant
   ist jeder, der an einer /Diskussion/ in /dan*/ aktiv teilnimmt.
   Hierzu zählen der /Proponent/, seine Mitstreiter und Gegner sowie
   interessierte /dang-Regulars/. Häufig diskutieren auch Mitglieder
   der /dana-Moderation/ mit, sofern sie an der Sachfrage interessiert
   sind.

Eindeutschung
   ist ein häufig wiederkehrender Vorschlag, die vielen englischen
   Fachbegriffe aus /Gruppennamen/, /Kurzbeschreibungen/, /Chartas/
   oder sogar der /Diskussion/ in /dan*/ zu tilgen und durch deutsche
   Wörter zu ersetzen. Einen /RfD/ zu diesem Thema einzureichen lohnt
   sich nicht, da sich viele Fachbegriffe eingebürgert und als
   praktisch erwiesen haben.

Einrichtung
   einer Gruppe geschieht durch /newgroup/. Innerhalb von /de.*/ ist
   dies erst nach einem /Verfahren/ gemäß der /Einrichtungsregeln/
   möglich.

Einrichtungsregeln
   http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/einrichtung legen fest, wie ein
   /Verfahren/ in /de.*/ abläuft. Sie sind für die /Einrichtung/ von
   Gruppen formuliert, gelten aber analog auch für /Löschung/,
   /Umbenennung/, Änderung anderer /Attribute/ einer Gruppe und
   /Richtlinienverfahren/.

Einspruch
   nennt man einen formellen Einwand gegen ein /Result/. Er ist
   innerhalb der /Einspruchsfrist/ bei der /dana-Moderation/
   einzureichen und kann die Korrektur oder die Annullierung des
   /Results/ zum Gegenstand haben. Die /dana-Moderation/ entscheidet
   abschließend darüber. Näheres steht in den /Einrichtungsregeln/.

   Die Höflichkeit gebietet, das Instrument des Einspruchs nur in
   begründeten Fällen zu nutzen und es nicht zum /Nomicen/ zu
   mißbrauchen.

Einspruchsfrist
   beträgt eine Woche nach Veröffentlichung des /Results/.

Ergebnis
   /Result/.

Erinnerungs-RfD
   nennt man einen /RfD/, der weitgehend wortgleich mit seinem
   Vorgänger ist und hauptsächlich deshalb veröffentlicht wird, um die
   /Netzöffentlichkeit/ an ein zwischenzeitlich unterbrochenes
   /Verfahren/ zu erinnern. Es gilt als höflich, vor dem /CfV/ einen
   Erinnerungs-RfD einzuschieben, falls die Unterbrechung länger als
   sechs Wochen gedauert hat.

Fake (das; Pl. Fakes)
   nennt man einen Artikel mit gefälschtem Absender in E-Mail oder
   Usenet. Dabei ist unerheblich, ob der vermeintliche Absender
   tatsächlich existiert oder eine Phantasieperson beschreibt.

   In einem /CfV/ werden als Fakes erkannte Stimmen nicht gewertet.
   Wann der Verdacht gerechtfertigt ist, daß eine Stimme ein Fake
   darstellt, und welche Konsequenzen man aus dem Verdacht ziehen soll,
   wird in <9q4ttd$37a$1@kalkleiste.nomic.de> ausführlich erörtert.

flach
   nennt man die Einordnung einer Gruppe, wenn der /Gruppenname/ nur
   aus wenigen /Komponenten/ besteht. Zum Beispiel ist die Gruppe
   /de.answers/ flach eingeordnet, weil ihr Thema sehr allgemein ist.

free.*
   ist eine internationale /Hierarchie/, in der jedermann /newgroups/
   verschicken darf. Sie ist demzufolge unübersichtlich und wird in
   /dan*/ gern als abschreckendes Beispiel genannt, wenn jemand die
   hiesigen /Einrichtungsregeln/ als zu streng kritisiert.

Fuchsschwanz
   nennt man ein /Verfahren/, welches augenscheinlich nur der
   Befriedigung der persönlichen Eitelkeit des /Proponenten/ dient.
   Gründe für diesen Vorwurf können sein, daß der /Proponent/ eine
   Gruppe ohne erkennbaren /Traffic/, mit zu /flacher/ Einordnung oder
   ungeachtet aller sinnvollen Gegenargumente einrichten lassen will.
   Namensgebend hierfür sind die Fuchsschwänze, mit denen Mantafahrer
   ihre Autos zu verzieren pflegen.

Gesinnungs-Nein
   heißt eine Neinstimme gegen die /Einrichtung/ einer Gruppe, die nur
   deswegen abgegeben wird, weil dem Wähler das Thema der Gruppe
   mißfällt. Solche Neinstimmen schaden der /Übersichtlichkeit/ von
   /de.*/ und sollten daher unterbleiben. Dies wurde erstmals in
   <qDZiz*tPi@yaps.rhein.de> erörtert.

Go-Gruppe
   ist die Anspielung auf ein /Verfahren/ aus den Jahren 1999/2000,
   welches sich durch Starrsinn aller Beteiligten sowie durch Auftreten
   von /Stimmvieh/ in die Länge zog und an Streitigkeiten über /flache/
   oder /tiefe/ Einordnung der Gruppe scheiterte. Es gilt als
   abschreckendes Beispiel dafür, wie man eine gute Idee in /dan*/
   durch zu viel Eifer zum Mißerfolg führen kann. Eine Dokumentation
   ist in <9ueqm9.19k.1@babylonsounds.com> zu finden.

Gruppenleiche
   heißt eine Gruppe, wenn sie auf manchen Newsservern noch existiert,
   obwohl sie bereits vor langer Zeit durch einen /rmgroup/ gelöscht
   wurde und nicht mehr im /checkgroups/ vorkommt. Da viele kleinere
   Newsserver schlecht gepflegt werden, sind Gruppenleichen durchaus
   häufig und stören das Usenet.

Gruppenname
   ist das wichtigste und einprägsamste /Attribut/ einer Gruppe im
   Usenet. Da der Name die Einordnung der Gruppe in eine
   /Unterhierarchie/ beschreibt, ist er besonders sorgfältig
   auszuwählen und auf das Thema abzustimmen. Einzelheiten stehen auf
   http://www.dana.de/mod/newsgroup-namen.html und im /dana-Manual/.

   Gruppennamen werden in der /Diskussion/ häufig abgekürzt. Auf
   http://purl.net/stefan_ram/pub/usenet_gruppenkuerzel_de steht, wie
   solche Abkürzungen im allgemeinen aussehen.

GVV (= German Volunteer Votetakers, Pl.)
   sind ein Kreis erfahrener /dang-Regulars/, die meist gern bereit
   sind, einen /CfV/ als /Wahlleiter/ zu übernehmen. Sie können unter
   der E-Mailadresse gvv@dana.de erreicht werden. Näheres ist in
   http://gvv.nomic.de erläutert.

hamster.*
   ist eine internationale, mehrsprachige /Hierarchie/ über die
   Newsserver-Software Hamster. Sie entstand im Verlaufe des
   /Verfahrens/ zu /dcsa/ und gilt als abschreckendes Beispiel dafür,
   daß /Traffic/ aus /de.*/ abwandert, wenn man ihm nicht binnen
   vernünftiger Frist eine passende Gruppe zur Verfügung stellt.

Hierarchie
   nennt man eine Menge von Gruppen, deren Namen mit denselben
   /Komponenten/ beginnen. Je nach Anzahl der gemeinsamen /Komponenten/
   unterscheidet man Hierarchien verschiedenen Grades:

      Top-Level-Hierarchien:     z. B. /de.*/, at.*, ch.*, /Big8/
      Second-Level-Hierarchien:  z. B. /de.alt/
      Third-Level-Hierarchien:   z. B. de.admin.news.*

   Eine einigermaßen vollständige Liste aller Top-Level-Hierarchien
   ist auf http://www.magma.ca/~leisen/mlnh/mlnhtables.html zu finden.

   Unterschiedliche Hierarchien werden nach unterschiedlichen Regeln
   verwaltet. Für /de.*/ gelten die hiesigen /Einrichtungsregeln/.

High-Traffic-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, deren /Traffic/ mehr als etwa 50 Artikel pro
   Tag beträgt.

Hype-Traffic (der)
   ist ein zeitweilig sehr hohes Diskussionsaufkommen aufgrund
   aktueller Gegebenheiten (politischer Ereignisse, Veröffentlichungen
   von Büchern, Filmen, Software usw.). Erfahrungsgemäß sinkt solcher
   /Traffic/ nach einiger Zeit wieder. Da ein /Trafficnachweis/ erst
   dann überzeugt, wenn der /Traffic/ über längere Zeit stabil bleibt,
   taugt Hype-Traffic nicht als Argument für eine neue Gruppe.

info-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, welche Informationstexte einer thematischen
   /Unterhierarchie/ bündelt. Eine info-Gruppe ist üblicherweise
   /moderiert/ und endet auf die /Komponente/ infos.

[J/N/E]
   ist eine schematische Darstellung der Entscheidungsmöglichkeiten JA,
   NEIN und ENTHALTUNG in einer Abstimmung. Sie wird vor allem in
   /danr/ benutzt, um die Struktur komplizierterer /Wahlscheine/ zu
   erläutern.

KISS (= Keep It Simple, Stupid; das)
   heißt ein bereits mehrfach gescheiterter Versuch, die
   /Einrichtungsregeln/ radikal zu vereinfachen. Er ist als
   Gegenbewegung zum regelverfeinernden /Nomicen/ zu verstehen und hat
   seinen Ursprung in <6bp4rp$pta$1@sobolev.rhein.de>.

kombiniertes Voting
   nennt man einen /CfV/, in dessen /Wahlschein/ man aus mehreren
   Möglichkeiten eine auswählen soll. Die Einzelheiten hierzu werden
   in Punkt 9 der /Einrichtungsregeln/ beschrieben.

   Ein kombiniertes Voting verkompliziert erfahrungsgemäß den /CfV/ und
   vermindert manchmal dessen Erfolgsaussichten. Darum ist es im
   allgemeinen ratsam, auf das kombinierte Voting zu verzichten und
   stattdessen bereits während der /Diskussion/ die Entscheidung durch
   einen /Strawpoll/ herbeizuführen. Ausführlich besprochen wird diese
   Problematik in http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/entscheidung .

Komponenten
   nennt man die einzelnen Bestandteile des /Gruppennamens/, die durch
   Punkte voneinander getrennt sind. Zum Beispiel besteht der Name
   /dana/ aus den Komponenten de, admin, news, announce.

Kristallkugel
   heißt ein Werkzeug des Wahrsagehandwerks, welches verläßliche
   Aussagen über die Zukunft ermöglicht. Mancher /dang-Regular/
   behauptet, eine Kristallkugel zu besitzen und mit ihr /Results/ oder
   zukünftigen /Traffic/ präzise abschätzen zu können. Obwohl solche
   Vorhersagen von Seiten erfahrener /dang-Regulars/ durchaus ernst zu
   nehmen sind, können sie die sachliche /Diskussion/ und den
   objektiven /Trafficnachweis/ nicht ersetzen.

Kurzbeschreibung
   ist eine sehr knappe Benennung des Themas einer Gruppe, die den
   /Gruppennamen/ ergänzt und von den meisten Newsreadern zusammen mit
   ihm als /Tagline/ angezeigt wird. Sie soll in /de.!alt/ keine
   Umlaute enthalten und mit einem Satzendezeichen aufhören. Oft
   empfiehlt sich ein kurzer, einprägsamer, gern auch witziger
   Sinnspruch.

Löschung
   einer Gruppe geschieht durch /rmgroup/. Da viele kleinere Newsserver
   einen /rmgroup/ mit starker Verspätung oder nie ausführen, besteht
   immer die Gefahr, daß dort eine /Gruppenleiche/ zurückbleibt. Um
   dies zu vermeiden, werden Gruppen in /de.*/ niemals /auf Verdacht/
   eingerichtet und noch viel zögerlicher gelöscht. Meistens denkt man
   erst dann über eine Löschung nach, wenn der /Traffic/ dauerhaft
   ausnehmend niedrig ist, oft tagelang ganz ausbleibt und wenn Fragen
   in der Gruppe nicht mehr beantwortet werden.

Low-Traffic-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, deren /Traffic/ weniger als etwa 5 Artikel
   pro Tag beträgt.

"[x] make it so"
   ist eine freundliche Zustimmung zu einer Idee, verbunden mit der
   Aufforderung, sie möglichst rasch zu verwirklichen. Adressat dieses
   Zitats ist in /dan*/ meist der /Proponent/. Ursprünglich stammt es
   von Captain Picard aus der Fernsehserie Star Trek.

Mentoren
   sind ein Kreis erfahrener /dang-Regulars/, die einem Neuling gern bei
   der Abfassung seines /RfD/ behilflich sind und ihn durch das
   /Verfahren/ hindurch beratend begleiten. Sie können unter der
   E-Mailadresse mentoren@dana.de erreicht werden.

Mindeststimmenzahl
   beträgt in einem /Result/ 60 Jastimmen. Sie soll sicherstellen, daß
   für eine angestrebte Änderung von /de.*/ genügend /Bedarf/ besteht.
   Insbesondere bei der /Einrichtung/ einer neuen Gruppe zeigt das
   Erreichen der Mindeststimmenzahl, daß sich genügend Leute für das
   Thema interessieren, um die neue Gruppe mit lebhaften Diskussionen
   zu füllen.

misc-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, die auf die /Komponente/ misc endet und alle
   Themen bündelt, die innerhalb ihrer thematischen /Unterhierarchie/
   keine eigene Gruppe haben. In /de.!alt/ werden misc-Gruppen
   zusammen mit ihrer /Unterhierarchie/ ohne weitere Abstimmung
   eingerichtet. Näheres dazu steht in den /Einrichtungsregeln/.

Mißverständnisse
   treten in /dang/ häufig auf, weil viele Neulinge irrtümlich meinen,
   das /Einrichten/ einer Gruppe zu ihrem Lieblingsthema gehöre zu
   ihren unveräußerlichen Menschenrechten in /de.*/. Warum dem nicht so
   ist, ist in http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/dang-faq erklärt.

Mitnahmeeffekte
   entstehen, wenn über nicht zusammengehörige Sachfragen in einer
   /Sammelabstimmung/ entschieden wird: Wer sich nur für einen Teil der
   Fragen interessiert, stimmt trotzdem auch beim anderen Teil mit und
   verfälscht damit /Mindeststimmenzahl/ oder /2/3-Mehrheit/. Aus
   diesem Grund sind /Sammelabstimmungen/ im allgemeinen ungeeignet,
   den /Bedarf/ einer Änderung festzustellen.

mitwirken
   kann man in /dan*/ in vielfältiger konstruktiver Weise. Einen guten
   Überblick liefert http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/mitgestalten .

Moderation
   heißt ein Kreis von einer oder mehreren Personen, der darüber
   entscheidet, welche zur Veröffentlichung eingereichten Artikel in
   einer /moderierten/ Gruppe erscheinen und welche nicht.

   In /de.!alt/ wird die jeweilige Moderation gleichzeitig mit der
   /Einrichtung/ der moderierten Gruppe gewählt. Sie kann ihre
   Zusammensetzung anschließend nach eigenem Gutdünken ändern, indem
   sie Mitglieder entläßt, neue ernennt oder per /Nachwahl/ bestimmt.
   Unbeschadet dessen kann eine Moderation auch von Außenstehenden im
   Rahmen einer /Neuwahl/ abgelöst werden.

Moderationseid
   nennt man die Selbstverpflichtung der /dana-Moderation/ auf den
   Sinn (und nicht den reinen Wortlaut) der /Einrichtungsregeln/.

Moderationskonzept
   nennt man einen Text, in welchem eine /Moderation/ ihre Arbeitsweise
   erklärt. Ein solcher Text gründet auf Vertrauen, ist für niemanden
   verbindlich und kann von der /Moderation/ jederzeit geändert werden.
   Wenn eine /Moderation/ häufig gegen ihr Konzept verstößt und die
   /Netzöffentlichkeit/ brüskiert, läuft sie allerdings Gefahr, durch
   /Neuwahl/ ersetzt zu werden.

   Das bekannteste Moderationskonzept ist das der /dana-Moderation/. Es
   ist unter http://www.dana.de/mod/modkonzept.html zu finden.

moderiert
   ist eine Gruppe, wenn Artikel nicht sofort dort erscheinen, sondern
   erst, nachdem die jeweilige /Moderation/ sie /approvet/ hat.

   Technisch geschieht dies dadurch, daß Dein Newsserver Deinen Artikel
   zunächst nicht im Usenet verbreitet, sondern per E-Mail an die
   /Moderation/ schickt. Falls Du den Artikel gleichzeitig auch an
   /unmoderierte/ Gruppen adressiert hast, wird er auch dort erst
   erscheinen, sobald er /approvet/ ist.

Nachwahl
   nennt man eine öffentliche Abstimmung über neue Mitglieder einer
   /Moderation/. Die Initiative geht dabei von der /Moderation/ selbst
   aus. Zum Beispiel veranstaltet die derzeitige /dana-Moderation/
   einmal pro Quartal eine solche Nachwahl in /danm/.

Netzöffentlichkeit
   sind theoretisch alle Nutzer von /de.*/. In der Praxis handelt es
   sich jedoch nur um die augenblickliche Leserschaft von /dana/ bzw.
   /daa/.

Neuwahl
   nennt man die Ablösung einer /Moderation/ durch eine Nachfolgerin im
   Rahmen einer öffentlichen Abstimmung. Die Initiative geht dabei
   meist von Kritikern außerhalb der /Moderation/ aus. Falls die
   betroffene /moderierte/ Gruppe keine eigenen Wahlregeln kennt,
   werden die /Neuwahlregeln/ der /dana-Moderation/ sinngemäß
   angewendet.

Neuwahlregeln
   http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/dana-neuwahl gelten derzeit
   sinngemäß für alle /moderierten/ Gruppen in /de.!alt/ außer
   /de.answers/.

newgroup (der)
   heißt der /Control/ zum /Einrichten/ einer Gruppe.

Nomic
   ist ein Spiel, dessen Ziel erst im Spielverlauf durch Schaffen und
   Verändern von Regeln klar wird und das dementsprechend kompliziert,
   langwierig und für Unerfahrene sinnlos werden kann. Näheres ist in
   http://www.sachs-web.de/amtsblatt/spielregeln/nomic/startregel.html
   erklärt.

nomicen
   nennt man ein Diskussionsverhalten, das durch /Regelfetischismus/
   und Vorliebe für /Richtlinienverfahren/ auffällt. Wer nomict, hat
   den Sinn von /dan*/ nicht verstanden: hier geht es nämlich nicht um
   ein möglichst kontroverses Spiel, sondern um die sinnvolle Pflege
   der /Hierarchie/ /de.*/.

PGP (= Pretty Good Privacy; das)
   ist das im Usenet übliche Verfahren zur Authentifizierung von
   Artikeln und /Controls/. Signiert werden normalerweise einige
   ausgewählte Headerzeilen, alternativ dazu notfalls der Body. Eine
   Signatur überprüfen kann man, wenn man über PGP-Software verfügt und
   den Public Key des Autors kennt.

   Auf http://www.dana.de/mod/dana-keys.html stehen die Schlüssel der
   /dana-Moderation/ sowie einige Verweise auf weiterführende Texte zu
   PGP.

"+"-Gruppe
   bezeichnet eine Gruppe, in deren Name als letzte /Komponente/ zwei
   miteinander verwandte Themen durch ein Pluszeichen getrennt genannt
   werden. Ein solcher /Gruppenname/ ist meist sehr griffig, birgt
   allerdings die Gefahr, daß die Gruppe mit wachsendem /Traffic/
   irgendwann in ihre beiden Bestandteile zerlegt werden muß, was
   unangenehme /Umbenennungen/ nach sich zieht.

Pointer (der, Pl. Pointer)
   nennt man jeden Verweis auf einen /RfD/ oder /CfV/ durch Angabe
   der Message-ID oder der URL aus http://www.dana.de/mod/status.html .
   Falls Du Leute, die /dan*/ oder die betroffenen Gruppen nicht lesen,
   auf einen /RfD/ oder /CfV/ aufmerksam machen willst, so sollte dies
   ausschließlich in Form von Pointern geschehen. Zitate aus /RfD/ oder
   /CfV/, insbesondere die Weitergabe des /Wahlscheins/, werden Dir
   sonst leicht als Herankarren von /Stimmvieh/ ausgelegt und können zu
   /Wahlabbruch/ oder erfolgreichen /Einsprüchen/ führen.

"Popcorn!"
   ist ein sarkastischer Ausruf wohligen Lesevergnügens, wenn sich eine
   kontroverse /Diskussion/ abzeichnet. Namensgebend ist das Naschwerk,
   welches gern zu abendfüllenden Kinofilmen verzehrt wird. Der Ausruf
   gilt als Warnung, die /Diskussion/ nicht ausufern zu lassen.

Prae-RfD (der, Pl. Prae-RfDs)
   ist ein informeller Diskussionsaufruf, der eine Sachfrage zunächst
   nur anreißen soll, um später zu entscheiden, ob ein /RfD/ hierzu
   eingereicht wird. Der Prae-RfD sollte wie ein /RfD/ in einer der
   Gruppen /dang/, /danm/, /danr/ veröffentlicht und dort diskutiert
   werden. In anderen Gruppen gelten Prae-RfDs meist als off topic.

Prinzip-Nein
   nennt man die Neinstimme eines /dang-Regulars/ in einem /CfV/, wenn
   sie nur aufgrund eines Verstoßes gegen die Gepflogenheiten in /dan*/
   abgegeben wird. Beispiele solcher Verstöße können sein: das
   Nichteinhalten der /Sperrfrist/, unsachliche Diskussionsweise des
   /Proponenten/ oder schroffes Ignorieren von Gegenargumenten. Auch
   verfahrenstechnische Bedenken können ein Prinzip-Nein rechtfertigen.

   Prinzip-Neins aus reiner Kraftmeierei ohne ernsthafte Gründe sollten
   jedoch unterbleiben, da sie das /Result/ verfälschen.

Proponent (der, Pl. Proponenten)
   heißt die Person, welche einen /RfD/ in /dana/ einreicht und damit
   ein /Verfahren/ initiiert. Der Proponent hat innerhalb des
   /Verfahrens/ eine sehr mächtige Stellung, weil er im Rahmen der
   /Einrichtungsregeln/ allein über die Inhalte von /RfD/ und /CfV/
   bestimmt. Als Proponent ist es daher wichtig, verantwortungsvoll und
   überlegt zu diskutieren, um der eigenen Sache nicht zu schaden.

   Ein /Verfahren/ kann auch von mehreren Proponenten gleichzeitig
   getragen werden. Solche Mitproponenten sind im /RfD/ zu erwähnen.
   Die Zusammensetzung der Proponentenschaft darf sich während des
   /Verfahrens/ ändern.

proponieren
   heißt, ein /Verfahren/ als /Proponent/ in /dan*/ zu vertreten.

"Protest!"
   ist in /daa/ die übliche Form eines informellen Einwands gegen einen
   Vorschlag gemäß Anhang A der /Einrichtungsregeln/.

Public checkgroups (der)
   nennt man einen Artikel, der den /checkgroups/ einer /Hierarchie/
   für menschliche Leser auflistet. Ein Public checkgroups für /de.*/
   wird von der /dana-Moderation/ monatlich unter dem Subject: "How to
   add de.ALL" in /dana/ veröffentlicht. Sein Inhalt ist auch über
   http://www.dana.de/mod/checkgroups.txt zugänglich.

Realname (der, Pl. Realnamen)
   ist eine Kombination aus je mindestens einem ausgeschriebenen
   Personen- und Familiennamen.

Recke-Index
   bezeichnet die Anzahl der /Verfahren/, in der eine bestimmte Person
   gleichzeitig /Proponent/ sein kann, ohne aufgrund argumentativer
   Überforderung unsachlich zu werden. Manchmal liegt sie unter 1,
   selten darüber. In <slrn544f8t.1fr.mr94@husemann.in-berlin.de> wurde
   sie erstmals erörtert.

Regelfetischismus
   nennt man ein Diskussionsverhalten, welches den Wortlaut der
   /Einrichtungsregeln/ über deren Sinn stellt. Dies führt mitunter zu
   unnötigen Spitzfindigkeiten sowie ungerechtfertigten /Prinzip-Neins/
   und sollte daher unterbleiben.

Regeltexte
   für /de.*/ sind die /Einrichtungsregeln/, die /Neuwahlregeln/ und
   die Regeln für /Gruppennamen/. Sie haben im Gegensatz zu allen
   anderen regelmäßig erscheinenden Texten in /de.*/ verbindlichen
   Charakter.

rejecten (engl. "to reject")
   heißt, einen zur Veröffentlichung in einer /moderierten/ Gruppe
   eingereichten Artikel abzulehnen. Dies ist Aufgabe der jeweiligen
   /Moderation/.

   Wer der Meinung ist, daß seine Artikel von einer /Moderation/
   ungerechtfertigt abgelehnt wurden, kann sich in /danm/ darüber
   beschweren und schlimmstenfalls eine /Neuwahl/ einleiten, falls
   keine Einigung erzielt wird.

Rekord
   ist ein /Result/, welches klarer oder knapper als alle bisherigen in
   der Geschichte von /dan*/ ist. Eine Aufstellung der Rekorde ist auf
   http://usenet.babylonsounds.com/rekorde.html zu finden. Eine
   ähnliche Liste für /Neu-/ und /Nachwahlen/ zur /dana-Moderation/
   steht auf http://www.kottenhahn.com/usenet/modwahl-rekorde.html .

Reorganisation
   nennt man die Umgestaltung einer oder mehrerer /Unterhierarchien/.
   Sie besteht meist aus mehreren /Umbenennungen/, manchmal auch
   einigen /Löschungen/ oder /Einrichtungen/ neuer Gruppen. Eine
   Reorganisation ist sehr aufwendig und kompliziert und erfordert
   häufig eine /Sammelabstimmung/ mit einigen /weiteren Regeln/.

Result (das, Pl. Results)
   ist das Ergebnis einer Abstimmung. Es wird wie der /CfV/ in /dana/
   sowie in allen von der Sachfrage betroffenen Gruppen veröffentlicht
   und benennt zu jedem Wähler dessen /Realname/, E-Mailadresse und
   Stimmverhalten, sofern er nicht /anonym/ abgestimmt hat.

   Die Sachfrage gilt als angenommen, wenn im Result /2/3-Mehrheit/ und
   /Mindeststimmenzahl/ erreicht sind.

RfD (= Request for Discussion; der, Pl. RfDs)
   nennt man einen formellen Diskussionsaufruf, der in /dana/ und allen
   von der Sachfrage betroffenen Gruppen veröffentlicht wird. Die
   /Diskussion/ selbst findet statt

      * in /dang/, falls es um /Einrichtung/ oder /Löschung/ einer
                   Gruppe oder um die Änderung von /Gruppenname/,
                   /Kurzbeschreibung/, /Charta/ oder /Status/ geht;
      * in /danm/, falls die /Moderation/ einer Gruppe neu besetzt
                   werden soll;
      * in /danr/, falls es sich um ein /Richtlinienverfahren/ handelt.

   Der 1. RfD leitet die /Diskussion/ ein; eventuelle Änderungen und
   Verfeinerungen des Diskussionsgegenstandes werden in weiteren
   durchnumerierten RfDs bekanntgegeben.

   Wer noch nie einen RfD veröffentlicht hat, sollte unbedingt das
   Skript http://piology.org/cgi-bin/rfd.pl zur Erstellung des 1. RfD
   benutzen und sich von den /Mentoren/ beraten lassen, damit auch alle
   formalen Anforderungen von /dana/ erfüllt sind. Weitere Einzelheiten
   hierzu stehen in den /Einrichtungsregeln/ und im /dana-Manual/.

RfD-Howto (das)
   http://www.babylonsounds.com/usenet/rfd_howto.html ist eine kurze
   Anleitung, wie man einen guten /RfD/ zur /Einrichtung/ einer Gruppe
   verfaßt.

"[x] RfD now!"
   ist eine knappe Aufforderung, die /Diskussion/ eines /Prae-RfD/ zu
   beenden und ein formelles /Verfahren/ zu beginnen. Der Grund hierfür
   ist meist, daß tatsächlicher /Bedarf/ an der Sachfrage zu bestehen
   scheint.

Richtlinienverfahren
   nennt man ein /Verfahren/, das die Einführung, Änderung oder
   Abschaffung von /Regeltexten/ für /de.*/ zum Gegenstand hat. Solche
   /Verfahren/ finden in /danr/ statt.

rmgroup (der)
   heißt der /Control/ zum /Löschen/ einer Gruppe.

Sammelabstimmung
   nennt man einen /CfV/, der gleichzeitig über mehrere Sachfragen
   entscheiden läßt. Wegen der zu befürchtenden Komplikationen und
   /Mitnahmeeffekte/ ist eine Sammelabstimmung nur in drei Fällen
   anzuraten: zum einen, wenn mehrere /Attribute/ einer bestehenden
   Gruppe geändert werden sollen; zum zweiten, wenn eine Gruppe in
   eine /Unterhierarchie/ aufgespalten werden soll; zum dritten, wenn
   die /Reorganisation/ einer oder mehrerer /Unterhierarchien/ ansteht.

   Falls in einer bestehenden /Unterhierarchie/ mehrere neue Gruppen
   eingerichtet werden sollen, empfehlen sich hierfür getrennte
   /Verfahren/. Näheres steht in den /Einrichtungsregeln/.

Scheintraffic (der)
   ist ein abschätziger Name für /Traffic/, der eigens für ein
   /Verfahren/ erzeugt wird, um einen /Trafficnachweis/ zu schönen. Der
   Verdacht, daß Scheintraffic im Spiel ist, kommt vor allem bei
   /Fuchsschwänzen/ leicht auf.

Schlamassel (der, Pl. Schlamassel)
   heißt ein /Result/, welches so unpopulär ist, daß niemand dessen
   /Umsetzung/ wünscht. So etwas ist nur bei einer mißglückten
   /Sammelabstimmung/ denkbar und kam bisher allein im /Verfahren/ zu
   /dcsa/ vor. Namensgebend hierfür war der Einspruchsentscheid
   <dcsa-schlamassel-entscheid-Fri-25-Aug-00-1.jonas@dana.de>.

6a-Verfahren
   nennt man einen /CfV/, der keinen /Wahlschein/ enthält, sondern nur
   beschreibt, wie man ihn personalisiert beim /Wahlleiter/ anfordert.
   Sinn dieser Vorgehensweise ist, Wahlmanipulationen zu erschweren.
   Sie wird angewendet, wenn in einem /Verfahren/ Mißtrauen aufgekommen
   ist. Näheres erläutert Punkt 6a der /Einrichtungsregeln/.

Second-Level-Hierarchie
   /Hierarchie/ zweiten Grades.

Segment
   /Komponente/.

"Show traffic, get group!"
   ist ein Grundsatz, nach dem viele /Verfahren/ ablaufen. Die zentrale
   Frage ist dabei, ob ein überzeugender /Trafficnachweis/ geführt
   wird.

SLH
   /Second-Level-Hierarchie/.

Sonderregel
   /weitere Regel/.

Sperrfrist
   nennt man die Gepflogenheit in /dan*/, über eine Sachfrage
   frühestens sechs Monate nach dem /Result/ erneut abzustimmen. Wer
   als /Proponent/ die Sperrfrist verletzt, erntet hierfür oft viele
   /Prinzip-Neins/.

Sprecher
   heißt dasjenige Mitglied der derzeitigen /dana-Moderation/, welches
   /Einsprüche/ veröffentlicht, /Nachwahlen/ ankündigt und über
   moderationsinterne Entscheidungen informiert.

Status (der, Pl. Status)
   nennt man die Eigenschaft einer Gruppe, /moderiert/ oder
   /unmoderiert/ zu sein.

Statusverwalter
   heißt dasjenige Mitglied der derzeitigen /dana-Moderation/, welches
   den /dana-Status/ pflegt und die Arbeit der /Verfahrensbetreuer/
   koordiniert.

Steuernachricht
   /Control/.

Stimmvieh
   werden Leute genannt, die in einem /CfV/ abstimmen, obwohl sie kein
   konkretes, persönliches, usenetinternes Interesse am
   Abstimmungsgegenstand haben. Dazu zählen insbesondere auch Freunde
   und Verwandte von Interessierten, die ihrerseits nicht im Usenet
   aktiv sind. Solche Stimmen stören das /Result/ beträchtlich und
   können Anlaß für einen /Wahlabbruch/ oder einen erfolgreichen
   /Einspruch/ sein.

Strawpoll (der, Pl. Strawpolls)
   ist eine informelle Abstimmung über eine Sachfrage. Häufig findet
   er während der /Diskussion/ eines /RfD/ statt, um einen Streitpunkt
   zu klären, zu welchem sich kein klarer Konsens abzeichnet. Er wird
   von einem /Wahlleiter/ analog zu einem formellen /CfV/ veranstaltet
   und ausgewertet und mit Unterstützung der /dana-Moderation/ oft auch
   in /dana/ veröffentlicht. Die Stimmfrist ist meist etwas kürzer und
   die Beteiligung geringer als bei einem /CfV/. Näheres ist in
   http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/entscheidung erläutert.

Subhierarchie
   /Unterhierarchie/.

Sympathie-Ja
   nennt man eine Jastimme in einem /CfV/, die nicht aus persönlichem
   Interesse an der Sache abgegeben wird. Solche Jastimmen stören die
   Entscheidungen in /dan*/, weil sie den Nachweis des /Bedarfs/
   verfälschen; sie sollten daher nach Möglichkeit unterbleiben.

[Tag] (das, Pl. [Tags])
   nennt man ein Kürzel, welches man an den Anfang des Subject:-Headers
   stellt, um den Artikel innerhalb einer Gruppe einem Unterthema
   zuzuordnen. Wenn [Tags] konsequent verwendet werden, wird die Gruppe
   deutlich lesbarer, weil jeder mühelos diejenigen Unterthemen
   herausfiltern kann, für die er sich besonders interessiert. Viele
   /Chartas/ in /de.*/ empfehlen [Tags] oder schreiben sie sogar vor.

Tagline (die, Pl. Taglines)
   heißt die Spezifikation einer Gruppe auf dem Newsserver. Sie besteht
   aus einer einzigen Zeile und wird auch von den meisten Newsreadern
   dargestellt. Ihr Aufbau lautet: /Gruppenname/ + 8er-Tabulator +
   /Kurzbeschreibung/. Wenn die Gruppe /moderiert/ ist, kommt in /de.*/
   hinzu: " " + <E-Mail-Adresse der /Moderation/> + " (Moderated)".

   Die /Einrichtungsregeln/ verlangen, daß /Gruppenname/, Tabulator und
   /Kurzbeschreibung/ zusammen kürzer als 80 Zeichen sind, damit die
   Tagline sowohl im /Public checkgroups/ als auch im Newsreader
   übersichtlich dargestellt werden kann.

talk-Gruppe
   nennt man eine Gruppe, in der ein festgelegtes Thema im Plauderton
   behandelt wird. Eine talk-Gruppe ist üblicherweise /unmoderiert/ und
   steht innerhalb von /de.*/ in einer der /Unterhierarchien/ de.talk.*
   oder de.alt.talk.*. Ein /CfV/ zur /Einrichtung/ einer talk-Gruppe
   außerhalb von de.talk ruft meist zahlreiche /Prinzip-Neins/ hervor,
   kann aber dennoch erfolgreich sein.

Themenorientierung
   bedeutet, daß Gruppen in /de.*/ für Themen und nicht für Personen
   oder Personenkreise eingerichtet werden. Das heißt insbesondere, daß
   Diskussionen, die in ihrem Verlauf ihr Thema wesentlich wechseln, in
   einer anderen, passenderen Gruppe weiterzuführen sind.

Third-Level-Hierarchie
   /Hierarchie/ dritten Grades.

tief
   nennt man die Einordnung einer Gruppe, wenn der /Gruppenname/ aus
   vielen /Komponenten/ besteht. Zum Beispiel ist die Gruppe
   de.comp.os.unix.apps.kde tief eingeordnet, weil ihr Thema sehr
   speziell ist.

TLH
   /Top-Level-Hierarchie/.

Top-Level-Hierarchie
   /Hierarchie/ ersten Grades.

Traffic (der)
   nennt man zum einen den Nutzungsgrad einer Gruppe. Er wird meist in
   Artikeln pro Tag oder Artikeln pro Monat gemessen, wobei
   üblicherweise nur solche Artikel zählen, die in der Gruppe on topic
   sind. Zum anderen bezeichnet man in gleicher Weise auch den gesamten
   Schriftverkehr zu einem bestimmten Thema als Traffic, selbst wenn er
   über mehrere benachbarte Gruppen verteilt ist oder außerhalb des
   Usenets (zum Beispiel auf einer Mailingliste) stattfindet.

Trafficnachweis
   nennt man eine Aufstellung des /Traffics/ zu einem bestimmten Thema
   über einen gewissen Zeitraum (meist drei Monate oder mehr). Ein
   solcher Nachweis wird für /Verfahren/ in /de.alt/ benötigt, da
   /Traffic/ dort das Hauptargument zur /Einrichtung/ von Gruppen ist.
   In /de.!alt/ dient zwar schon die /Mindeststimmenzahl/ dazu, den
   /Bedarf/ zu belegen. Dennoch ist ein formeller Trafficnachweis im
   /RfD/ oder während der /Diskussion/ auch hier gern gesehen. Wer
   glaubt, der Trafficfrage gänzlich ausweichen zu können, erliegt
   einem schweren /Mißverständnis/.

   Falls zu einem Thema /umzugswilliger/ /Traffic/ im Umfang von
   täglich mehr als 10 bis 15 Artikeln existiert, ist es sinnvoll,
   hierfür eine eigene Gruppe in /de.*/ einzurichten. Warum manchmal
   auch schon etwas weniger genügt, wird ausführlich erläutert in
   <a505k0$39kc2$2@ID-807.news.dfncis.de>.

   Damit ein Trafficnachweis einfach erstellt und überprüft werden
   kann, empfiehlt es sich, bereits einige Monate vor Beginn des
   /Verfahrens/ ein /[Tag]/ zum betreffenden Thema einzuführen und
   konsequent zu verwenden.

Übersichtlichkeit
   bedeutet, daß Gruppen in /de.*/ aussagekräftig benannt und sinnvoll
   in /Unterhierarchien/ eingeordnet werden sollen. Außerdem ist darauf
   zu achten, daß die einzelnen Gruppen weder ausnehmend wenig noch
   unangemessen viel /Traffic/ enthalten.

Übertragungsverbot
   nennt man die Bestimmung der /Einrichtungsregeln/, daß eine Stimme
   nur für genau den Vorschlag gilt, für welchen sie abgegeben wurde.
   Das heißt, daß Stimmen für oder gegen eine bestimmte Gruppe nicht
   gleichzeitig auch Änderungen an anderen Gruppen bewirken sollen.

   Manchmal kann es sinnvoll sein, von diesem Verbot durch eine
   /weitere Regel/ eine Ausnahme zu machen, zum Beispiel, wenn bei
   /Einrichtung/ einer Gruppe die /Charta/ einer anderen Gruppe in
   einem unstrittigen Detail angepaßt werden soll.

Umbenennung
   einer Gruppe geschieht durch /rmgroup/ und anschließenden
   /newgroup/. Damit besteht wie beim /Löschen/ die Gefahr, auf vielen
   Newsservern eine /Gruppenleiche/ zu hinterlassen. Deshalb ist man in
   /de.*/ Umbenennungen gegenüber kritisch eingestellt und unterstützt
   solche /Verfahren/ nur, wenn eine /Unterhierarchie/ dadurch deutlich
   übersichtlicher wird.

Umsetzung
   besteht darin, die Entscheidung eines /Verfahrens/ wirksam zu
   machen. Bei Änderungen der Gruppenstruktur geschieht dies durch
   Versenden der /Controls/, bei neuen /Chartas/ durch Veröffentlichung
   in den betroffenen Gruppen, bei /Richtlinienverfahren/ durch
   Anpassung und Veröffentlichung der einschlägigen /Regeltexte/.

   Falls ein /Verfahren/ scheitert, findet keine Umsetzung statt.

Umsetzungsbeauftragter
   heißt dasjenige Mitglied der derzeitigen /dana-Moderation/, welches
   für die /Umsetzung/ jedes erfolgreich verlaufenen /Verfahrens/ in
   /de.!alt/ sorgt.

umzugswillig
   nennt man den /Traffic/ zu einem Thema, wenn seine häufigsten
   Autoren bereit sind, hierfür in Zukunft eine andere, meist neu zu
   gründende Gruppe zu nutzen. Umzugswilligkeit wird vor allem dann
   sehr kritisch hinterfragt, wenn der /Traffic/ bisher außerhalb des
   Usenets stattfindet.

unmoderiert
   ist eine Gruppe, wenn Artikel in ihr sofort auf dem Newsserver
   erscheinen und ins Usenet eingespeist werden. Dies ist der übliche
   /Status/ von Gruppen.

Unterhierarchie
   nennt man eine /Hierarchie/ zweiten oder höheren Grades.

Verfahren
   nennt man den gesamten Prozeß, mit dem eine Sachfrage in /de.*/ zu
   einer Entscheidung geführt wird.

   In /de.!alt/ umfaßt ein Verfahren einen oder mehrere /RfDs/, die
   /Diskussion/, zwei /CfVs/ und ein /Result/, gegen welches unter
   Umständen noch /Einsprüche/ eingereicht werden können, sowie die
   anschließende /Umsetzung/. Bei guter Vorbereitung des /Proponenten/
   dauert das Verfahren acht bis zehn Wochen; unter widrigen Umständen
   können auch einige Monate vergehen.

   In /de.alt/ besteht ein Verfahren aus einem Vorschlag in /daa/,
   einer Debatte darüber und der anschließenden /Umsetzung/. Falls der
   Vorschlag unstrittig ist, dauert das Verfahren gut eine Woche; bei
   mehrfachem /"Protest!"/ können weitere Wochen vergehen.

   Die genaue Vorgehensweise erläutern die /Einrichtungsregeln/ und das
   /dana-Manual/.

Verfahrensbetreuer
   heißen diejenigen Mitglieder der derzeitigen /dana-Moderation/,
   welche die vom /Proponenten/ und /Wahlleiter/ eingereichten /RfDs/,
   /CfVs/ und /Results/ gegenlesen, zur Nachbesserung zurückschicken
   und schließlich veröffentlichen. Oft sind einige E-Mailwechsel mit
   dem jeweiligen Verfahrensbetreuer nötig, bis ein Text reif zur
   Veröffentlichung ist.

Verknüpfungsverbot
   nennt man die Bestimmung der /Einrichtungsregeln/, daß über jede
   Gruppe einzeln abzustimmen ist. Sie besagt, daß zwischen mehreren
   im Rahmen einer /Sammelabstimmung/ behandelten Gruppen keine
   stimmtechnischen Abhängigkeiten bestehen sollen.

   In einigen seltenen Fällen, zum Beispiel bei einer /Reorganisation/,
   kann es sinnvoll sein, von diesem Verbot durch eine /weitere Regel/
   eine Ausnahme zu machen.

Vollständigkeit
   bedeutet, daß es innerhalb von /de.*/ zu jedem nur denkbaren Thema
   eine passende Gruppe gibt. Welche das im Einzelfall ist, kannst Du
   den /Chartas/ entnehmen oder in der Gruppe de.newusers.questions
   erfragen.

   Die Vollständigkeit von /de.*/ wird durch die /misc-Gruppen/,
   insbesondere durch /de.etc.misc/, sichergestellt.

VV (= vereinfachtes Verfahren; das)
   heißt der Versuch, eine Sachfrage ohne /Diskussion/ und Abstimmung
   zu entscheiden. Das ist meist nur dann sinnvoll, wenn es um kleine
   Änderungen an einer /Charta/ oder /Kurzbeschreibung/ geht.

   Ein VV wird wie ein /RfD/ in /dana/ und allen betroffenen Gruppen
   veröffentlicht. Falls aus der /Netzöffentlichkeit/ kein Widerspruch
   bei der /dana-Moderation/ eingeht, gilt das VV als erfolgreich.
   Näheres hierzu steht in den /Einrichtungsregeln/.

Wahlabbruch
   heißt die Entscheidung des /Wahlleiters/, einen /CfV/ nicht weiter
   auszuwerten, sondern die Abstimmung ohne Ergebnis zu beenden. Dies
   geschieht, wenn es im Wahlverlauf zu Unregelmäßigkeiten gekommen
   ist. Näheres erklären die /Einrichtungsregeln/.

wahlberechtigt
   ist in /dan*/, wer eine eigene E-Mailadresse hat und gegenüber dem
   /Wahlleiter/ seinen /Realnamen/ angibt. Von jedem Wähler wird jedoch
   erwartet, daß er nur dann einen /Wahlschein/ abschickt, wenn er ein
   konkretes, persönliches, usenetinternes Interesse am
   Abstimmungsgegenstand hat.

Wahlleiter
   heißt die Person, welche die auf den /CfV/ folgende Abstimmung
   auswertet. Im allgemeinen wird erwartet, daß der /Proponent/ dies
   selbst tut. Wenn er dazu aus technischen oder zeitlichen Gründen
   nicht in der Lage ist oder in /dan*/ zu wenig Vertrauen genießt,
   dann finden sich meist freiwillig andere Wahlleiter, zum Beispiel
   die /GVV/.

Wahlschein
   ist derjenige Bestandteil eines /CfV/, in welchen der Wähler seine
   Entscheidung eintragen kann. Meist wird der Wahlschein mit dem /CfV/
   mitgeliefert; eine Ausnahme hiervon ist das /6a-Verfahren/. Den
   Wahlschein sollte man sorgfältig abtrennen und sauber mit JA, NEIN
   oder ENTHALTUNG ausfüllen, um dem /Wahlleiter/ möglichst wenig
   Arbeit zu machen. Einzusenden ist er per E-Mail an die jeweils
   angegebene Abstimmadresse.

weiße T-Shirts
   sind ein gern genanntes Beispiel eines Allerweltsthemas, für welches
   man trotz seiner großen Verbreitung keine eigene Gruppe braucht,
   weil einfach niemand darüber diskutiert. Wer für ein solches
   Allerweltsthema dennoch eine Gruppe einrichten will, erliegt einem
   /Mißverständnis/. Weiße T-Shirts taugen allenfalls für einen
   /Aprilscherz/ wie <RfD-1-de.rec.weisse-tshirts-01.04.1998@dana.de>.

weitere Regel
   nennt man jede Bestimmung im /CfV/, welche inhaltlich von den
   üblichen /Einrichtungsregeln/ abweicht. Eine solche Zusatzregelung
   sollte man nur in Ausnahmefällen und dann in enger Absprache mit der
   /dana-Moderation/ treffen. Sie muß im letzten /RfD/ erwähnt werden.

Zotty-Traffic (der)
   nennt man /Scheintraffic/, der als Reaktion auf einen /RfD/ zur
   /Löschung/ einer Gruppe erzeugt wird. Namensgebend waren die vielen
   vergeblichen Versuche, die Gruppe de.alt.zotty.answers zu löschen.

2/3-Mehrheit
   der Stimmen ist in einem /Result/ nötig, um eine Entscheidung
   durchzusetzen. Das heißt, daß mindestens doppelt so viele Jastimmen
   wie Neinstimmen beim /Wahlleiter/ eingehen müssen. Der Grund für
   diese strenge Quote ist, daß der augenblickliche Zustand von /de.*/
   stets Bestandsschutz genießt und nur dann geändert werden soll, wenn
   ein deutlicher /Bedarf/ dafür besteht.

***

Ich danke den folgenden Personen für ihre wertvollen Beiträge und
Anregungen zu diesem Text: Adrian Suter, Andreas Riedel, Christian
Pree, Dirk Nimmich, Frank Ellermann, Felix Wiemann, Gerhard Jahnke,
Kai-Olaf Runge, Karsten Huppert, Ludwig Boeckel, Marc 'HE'
Brockschmidt, Michael Dahms, Michael Ottenbruch, Nikolaus Rath, Olaf
Schneider, Oliver Ding, Simon Paquet, Stefan Ram, Uwe Tetzlaff,
Wolfgang Jäth.